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Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

Lehrstuhl für Dienstleistungsmanagement – Professor Dr. Herbert Woratschek

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Projekte

Projekte

Wertschöpfungsorientiertes Qualitäts- und Markenmanagement

Innovative Medien und Nutzerverhalten

​(Social Media-basierte) Anti-Brand-CommunitiesEinklappen

Projektleiter: Dr. habil. Bastian Popp, Prof. Dr. Claas Christian Germelmann 
Ansprechpartner: Dr. habil. Bastian Popp
Projektstart: 2012 

Projektbeschreibung:
Die enorme Verbreitung von Social Media hat zugleich eine Zunahme der markenbezogenen Interaktion von Konsumenten mit sich gebracht. In den letzten Jahren wurde in Wissenschaft und Praxis vor allem die Kommunikation unter Anhängern (sog. Brand Communities) und deren Einfluss auf eine Marke untersucht. Jedoch eröffnen die sozialen Medien auch gerade Gegnern einer Marke neue Möglichkeiten sich zu organisieren und ihre gegen die Marke gerichteten Aktivitäten auszuleben. Als Antithese zu Brand Communities hat sich daher der Begriff „Anti-Brand Communities“ etabliert. Das vorliegende Forschungsprojekt untersucht dieses Phänomen im Social Media-Kontext durch eine Mixed-Methods-Studie von Facebook-basierten Anti-Brand Communities. Insbesondere wird durch netnographische Studien ein tiefgehendes Verständnis von gegen Vereinsmarken gerichteten, Social Media basierten Anti-Brand Communities geschaffen und ihr Einfluss auf die Marke untersucht werden. Darüber hinaus soll mittels quantitativer Verfahren belegt werden, inwieweit sich die Mitgliedschaft in einer Anti-Brand Community auch negativ auf Einstellung und Verhalten gegenüber Sponsoren des Vereins auswirkt.

​Brand Social Network SitesEinklappen

Projektleiter: Dr. habil. Bastian Popp 
Ansprechpartner: Dr. habil. Bastian Popp
Projektstart: 2013 

Projektbeschreibung:
Brand Social Network Sites bzw. Brand Fan Pages beschreiben die offizielle Facebook-Seite einer Marke. Im Rahmen des Forschungsprojektes werden die zentralen Einflussgrößen des Erfolgs einer derartigen Webseite untersucht. Untersucht werden u.a. die Beweggründe, das wahrgenommene Engagement der Marke und das Vertrauen in die Social Media Plattform. Als psychologische Variable kommen zudem im Dienstleistungsmanagement etablierte Konstrukte (Zufriedenheit, Identifikation) zum Einsatz, die im Hinblick auf die unterschiedlichen Akteuren (Marke, Facebook, Nutzer der Community) spezifiziert werden, so dass die Bedeutung einzelner Akteure ermittelt werden kann.

​Konsumentennetzwerke und Kundenbewertungen im InternetEinklappen

Projektleiter: Dr. habil. Bastian Popp 
Ansprechpartner: Dr. habil. Bastian Popp
Projektstart:
2013

Projektbeschreibung:
Brand Social Network Sites bzw. Brand Fan Pages beschreiben die offizielle Facebook-Seite einer Marke. Im Rahmen des Forschungsprojektes werden die zentralen Einflussgrößen des Erfolgs einer derartigen Webseite untersucht. Untersucht werden u.a. die Beweggründe, das wahrgenommene Engagement der Marke und das Vertrauen in die Social Media Plattform. Als psychologische Variable kommen zudem im Dienstleistungsmanagement etablierte Konstrukte (Zufriedenheit, Identifikation) zum Einsatz, die im Hinblick auf die unterschiedlichen Akteuren (Marke, Facebook, Nutzer der Community) spezifiziert werden, so dass die Bedeutung einzelner Akteure ermittelt werden kann.

​Innovative Medien und NutzerverhaltenEinklappen

Projektleiter: Prof. Dr. Reinhard Kunz 
Ansprechpartner: Prof. Dr. Reinhard Kunz
Projektstart:
2013 

Projektbeschreibung:
In diesem Forschungsprojekt stehen die Digitalisierung und die dadurch wachsende Anzahl an Innovationen im Mittelpunkt. „Innovative Medien“ im audiovisuellen Bereich sind zum Beispiel HDTV, 3DTV, internetbasiertes Fernsehen, Mobile TV, Apps, HbbTV, SmartTV oder Social TV. Medien werden immer mobiler, interaktiver und personalisierter. Dem Spannungsverhältnis zwischen Konvergenz und Fragmentierung Rechnung tragend wird ein besonderer Fokus auf die Weiterentwicklung von Geschäftsmodellen von Medienunternehmen im digitalen Zeitalter gelegt. Insbesondere die Zukunft der digitalen audiovisuellen Medien, die Diffusion, Adoption sowie Akzeptanz von Medieninnovationen und die Bedeutung des Sports als Antriebskraft für neue Medien werden in diesem Forschungsbereich untersucht. Die Fähigkeit, mit den Herausforderungen des Medienwandels umzugehen ist maßgeblich dafür verantwortlich, Medienunternehmen zum nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg zu führen.

Durch den Schwerpunkt „Nutzerverhalten“ wird die Fokussierung der Medienmanagement-Forschung auf die Anbieterseite durchbrochen. Ziel ist es, mittels verhaltenswissenschaftlich-empirischer Studien die Nutzung von verschiedenen Medien sowie die Rezeption von unterschiedlichen Medieninhalten zu analysieren. Ausgehend von neuen Erkenntnissen der Nachfrager von Medienleistungen gilt es zudem, theoretisch-reflektierte Handlungsempfehlungen für das Management und Marketing von Medienunternehmen, Sportorganisationen und Wirtschaftsunternehmen zu gewinnen.

Markenwert im Sport

Markenbewertung im SportEinklappen

Projektleiter: Dr. Tim Ströbel 
Ansprechpartner: Dr. Tim Ströbel
Projektstart: 2008 

Projektbeschreibung:
Die Bewertung von Sportmarken spielt eine bedeutende Rolle in der sportökonomischen Forschung und wird auch in Zukunft ein wichtiges Themengebiet bleiben. Bei der Analyse bislang durchgeführter Studien zur Bewertung von Sportmarken fällt auf, dass sich die Ergebnisse der einzelnen Studien erheblich unterscheiden. Diese unterschiedlichen Ergebnisse der Markenbewertung, die in der Literatur regelmäßig wieder zu finden sind, verbunden mit einer oftmals vorliegenden Intransparenz bei der Vorgehensweise, machen eine tiefergehende Auseinandersetzung mit den Zusammenhängen bei der Bewertung von Sportmarken nötig.

Daher soll die Beantwortung der folgenden Forschungsfragen zu einem besseren Verständnis in dieser Thematik beitragen:

1. Welche Indikatoren sind für den Aufbau einer starken Marke im Sport verantwortlich?

2. Welche Indikatoren bestimmen den Markenwert im Sport?

3. Welcher Zusammenhang besteht zwischen der Markenstärke und dem Markenwert?

Kundenidentifikation und Konsumentenverhalten

​Der Einfluss der Kundenidentifikation auf das KonsumentenverhaltenEinklappen

Projektleiter: Dr. habil. Bastian Popp, Prof. Dr. Chris Horbel 
Ansprechpartner: Dr. habil. Bastian Popp
Projektstart: 2009 

Projektbeschreibung:
Im Rahmen des Forschungsprojektes wird der Einfluss der Identifikation von Konsumenten mit einem Unternehmen bzw. anderen mit dem Unternehmen in Zusammenhang stehenden Identifikationszielen auf die Loyalität der Konsumenten geprüft. Dabei wird zwischen verschiedenen Identifikationszielen unterschieden, so dass die Notwendigkeit der Unterscheidung aufgezeigt werden kann. Durch die Erkenntnisse sollen etablierte Management-Konzepte ergänzt bzw. erweitert werden (z. B. Service-Profit Chain, Kundenzufriedenheit) 

Merchandising im Sport

​Einfluss von Merchandising auf Fanidentifikation und -loyalitätEinklappen

Projektleiter: Dr. Tim Ströbel 
Ansprechpartner: Dr. Tim Ströbel
Projektstart: 2013 

Projektbeschreibung:
Merchandising wird in der sportökonomischen Forschung in erster Linie als finanzieller Faktor in einem Sportverein untersucht. Daher werden regelmäßig Analysen über die Entwicklung von Merchandising-Umsatzströmen von Marktforschungsagenturen und Beratungsunternehmen durchgeführt.

Unserer Meinung nach sollte Merchandising nicht nur unter dieser relativ kurzfristig orientierten Sichtweise diskutiert werden. Vielmehr sollte Merchandising als strategisches Marketinginstrument verstanden werden, das Fanidentifikation und Fanloyalität steigert und somit zu langfristigem wirtschaftlichen Erfolg führen kann. Vor diesem Hintergrund ergeben sich folgende Forschungsfragen:

Was sind die Hauptgründe für Merchandising-Aktivitäten aus Sicht der Club-Manager?
Welchen Einfluss hat die Zufriedenheit mit Merchandising auf das Konsumverhalten von Merchandisingartikeln und somit folgerichtig auf die Fanidentifikation und Fanloyalität?


Value Co-Creation

Sport Value Framework

Sport Value FrameworkEinklappen

Projektleiter: Prof. Dr. Chris Horbel, Dr. habil. Bastian Popp 
Ansprechpartner: Dr. habil. Bastian Popp
Projektstart: 2013
Projektende:
2014 

Projektbeschreibung:
Die Literatur in der sportökonomischen Forschung basiert gegenwärtig auf der Goods-Dominant Logic (GDL), die der Wertschöpfungslogik der Wertkette folgt und Unternehmen/Organisationen als Erzeuger von Wert und Konsumenten als Zerstörer/Verbraucher von Wert sieht. Die Praxis zeigt jedoch, dass dieser Ansatz die Wertschöpfung im Sport Management falsch abbildet, da der hier die Konsumenten einen wesentlichen Teil zur Wertschöpfung beitragen, die Wertschöpfung nicht dyadisch sondern in Netzwerken erfolgt und die Wertschöpfung vielfach stark von der Logik der Produktion abweicht. Im vorliegenden Beitrag wird daher basierend auf der Service-Dominant Logic (SDL) ein Framework zur Analyse im Sport Management entwickelt. Dieser „Sport Value Framework“ besteht aus zehn Foundational Premises, die drei verschiedene Analyseebenen (Intra-Level, Micro-Level, Meso-Level) zugeordnet werden können.

Abstract der ersten zugehörigen Publikation

Research question:

Sports economic theory and management models have frequently been criticized for not sufficiently explaining phenomena in sport management. This article addresses this gap by proposing a conceptual framework that can be used to understand sport management problems and derive appropriate strategies.

Research method:

The framework proposed in this conceptual article has been developed through a critical review of existing literature on sport management and theoretical considerations based on the service-dominant logic.

Results and findings:

The sport value framework provides ten foundational premises on value co-creation in sport management and suggests three levels for its analysis. The main contribution is a new and better theoretical basis for explaining phenomena in sport management compared with traditional sport economic thinking. Moreover, the sport value framework provides guidance in structuring research in sport management.

Practical implications:

The framework encourages researchers and practitioners to rethink their strategies by applying a different logic that captures the complexity of sport management.

Markenmanagement

​Markenerfolg durch Brand CommunitiesEinklappen

Projektleiter: Dr. habil. Bastian Popp 
Ansprechpartner: Dr. habil. Bastian Popp
Projektstart: 2009 

Projektbeschreibung:
Gegenstand des Forschungsprojektes Brand Communities sind Markengemeinschaften und deren Einfluss auf die Kundenbindung und die Markenführung. Ausgehend von der Erforschung der Bedeutung der Marke für Dienstleistungsunternehmen wird die Interaktion von Kunden in so genannten Brand Communities im Internet untersucht. Diese Konsumentengruppen können für ein Unternehmen einerseits positive Auswirkungen (z. B. Co-Kreation von Marken, Weiterempfehlung, Erhöhung der Loyalität etc.) mit sich bringen. Andererseits sind im Zusammenschluss der Konsumenten auch Gefahren wie z. B. die rasche, unkontrollierte Verbreitung negativer Nachrichten zu sehen. Im Rahmen der Untersuchung von Brand Communities sollen zunächst die Motive der Betreiber und User der Markengemeinschaften erforscht werden. Anschließend steht der Einfluss der Brand Communities auf die Kundenbindung, die Weiterempfehlung und die Markenführung im Mittelpunkt der Untersuchung. Anhand der gewonnenen Erkenntnisse werden Implikationen für das Management generiert, um die Konsumenten möglichst gewinnbringend für das Unternehmen einzusetzen.

​Markenmanagement und Social Media/Branded CommunitiesEinklappen

Projektleiter: Dr. habil. Bastian Popp 
Ansprechpartner: Dr. habil. Bastian Popp
Projektstart: 2009 

Projektbeschreibung:
Die Unternehmenspraxis und die Forschung zu Brand Communities zeigen, dass viele Marken nicht über ausreichend Potenzial verfügen eine dauerhafte Online-Interaktion der Konsumenten rund um die Marke zu etablieren. Gegenstand des Forschungsprojektes sind daher die Möglichkeiten, die sich aus der Unterstützung bzw. dem Betrieb/der Initiierung einer nicht markengebundenen Interessensgemeinschaft zur Steigerung des Unternehmenserfolgs ergeben.

Emotionen und Value Co-Creation

Einfluss andere Akteure auf den eigenen Erlebniswert im SportEinklappen

Projektleiter: Dr. habil. Bastian Popp, Prof. Dr. Chris Horbel, Dipl.-SpOec. Christopher Maier 
Ansprechpartner: Dr. habil. Bastian Popp
Projektstart: 2010 

Projektbeschreibung:
Aktuelle Studien im (Sport-)Marketing betonen oftmals den Beitrag verschiedener Akteure (z. B. Kundengruppen) zum wahrgenommenen Wert einer Dienstleistung oder eines Produkts (Value Co-Creation). Im vorliegenden Forschungsprojekt sollen am Beispiel von Sportevents erstmals eine umfassende, allgemeingültige Konzeptualisierung und Messung des Einflusses anderer Akteure auf den eigenen Erlebniswert erfolgen.

​Public ViewingEinklappen

Projektleiter: Dr. Christian Durchholz, Dipl.-SpOec. Christopher Maier 
Ansprechpartner: Dipl.-SpOec. Christopher Maier, Dr. Tim Ströbel
Projektstart: 2006
Projektende:
2015 

Projektbeschreibung:
Die Entwicklung der technischen Möglichkeiten zur Live-Übertragung von Videos auf großen Leinwänden in hoher Qualität hat zu einer neuen Form der Beteiligung von Zuschauern an Events geführt, den sogenannten Public Viewings. Im Rahmen der FIFA Weltmeisterschaft 2006 entwickelte sich dieses neue Veranstaltungskonzept erstmalig zu einem Massenphänomen, bei dem über 20 Millionen Fußball-Fans die Spiele der Weltmeisterschaft auf Leinwänden an öffentlichen Plätzen in Deutschland miterlebten. Damit hat sich eine neue Veranstaltungsform herausgebildet, die es ermöglicht, die Zuschauerzahlen von Events zu vervielfachen.
Um das Potential von Public Viewings in der Zukunft ausschöpfen zu können, ist es zunächst erforderlich, zu verstehen, wodurch Zuschauer zu diesen Events angezogen werden und worin das besondere Erlebnis besteht, daran teilzuhaben. Diesen Fragestellungen ist das Forschungsprojekt gewidmet. Ziele sind die Untersuchung der Motive der Zuschauer zum Besuch von Public Viewings, die Besonderheiten dieser Veranstaltungsform gegenüber dem Live-Erlebnis des Events, zum Beispiel einem Stadionbesuch, sowie die Faktoren, die das besondere Erlebnis „Public Viewing“ für die Besucher ausmachen. In einem ersten Projektschritt werden hierzu explorative Untersuchungen durchgeführt, in denen Tiefeninterviews mit Besuchern von Public Viewings sowie Beobachtungsstudien unternommen werden. Darauf aufbauend sollen in einem weiteren Projektschritt weitere Phänomene aus Sicht der Besucher untersucht werden, zum Beispiel Kundenzufriedenheit, Kundenloyalität, Identifikation sowie Emotionen.

Value Co-Creation und Dienstleistungsqualität

​Dienstleistungsqualität unter Berücksichtigung der Beiträge verschiedener AkteureEinklappen

Projektleiter: Dr. habil. Bastian Popp, Prof. Dr. Chris Horbel 
Ansprechpartner: Dr. habil. Bastian Popp
Projektstart: 2012 

Projektbeschreibung:
Entsprechend der Service-Dominant Logic und des Value Co-Creation-Paradigmas wird die Dienstleistungsqualität nicht ausschließlich von einem Unternehmen beeinflusst, vielmehr wird der Wert eines Produktes oder einer Dienstleistung gemeinsam Kunden und anderen Akteuren ko-kreiert. Diese Erkenntnis wird in den gegenwärtig verwendeten Ansätzen zur Messung der Dienstleistungsqualität (z. B. SERVQUAL, SERVPERF) nicht berücksichtigt. Vielmehr entsprechen diese Ansätze noch der Perspektive der Goods-Dominant Logic. Ziel dieses Forschungsprojektes ist daher die Konzeptualisierung der Dienstleistungsqualität aus der Perspektive der Service-Dominant Logic und unter Berücksichtigung der Value Co-Creation.

​Auf den Kontext kommt es an! Wie der Kontext das Erlebnis und den wahrgenommenen Wert von Sport Events bestimmt!Einklappen

Projektleiter: Dr. habil. Bastian Popp, Prof. Dr. Chris Horbel, Senior Lecturer Bradley Wilson 
Ansprechpartner: Dr. habil. Bastian Popp
Projektstart: 2014 

Projektbeschreibung:
The extant literature on the service-dominant logic generally treats value as being co-created. This perspective almost intuitively implies that the entire co-creation context determines value. This research investigates a structural model with a key focus on context. Comparing different contexts of spectating live broadcasts of football games during the FIFA World Cup 2014, the actor-specific contributions to spectators’ experience and the context-specific value from the perspective of the spectators are delineated. The results highlight the relevance of context as both the relative influence of the main co-creating actors and the relative importance of the value dimensions differ across contexts.


Preismanagement

Nachfragerorientiertes Preismanagement im Sport

​Nachfrageorientiertes Preismanagement im SportEinklappen

Projektleiter: Dr. Tim Ströbel 
Ansprechpartner: Dr. Tim Ströbel, Mario Kaiser M.Sc. SpOec.
Projektstart: 2012 

Projektbeschreibung:
„Football without fans is nothing“ und „£nough is £nough”. Dies sind zwei Beispiele für Slogans englischer Premier League-Fans, die gegen zu teure Ticketpreise protestieren. Diese Situation zeigt, dass die Preisgestaltung von größter Bedeutung für die Ticketnachfrage von Sportveranstaltungen ist. Preisstrategien im Sport sollten auf soliden Theorien und empirischer Forschung basieren. Dennoch vertrauen die meisten Sportorganisationen eher auf Intuition, Faustregeln oder subjektiven Meinungen der Führungskräfte. Zudem gibt es eine Forschungslücke in der sportökonomischen Forschung über die Zahlungsbereitschaft von Kunden, Zuschauern bzw. Fans. Sportmanager müssen wissen, wie viel potenzielle Zuschauer bereit sind, für ein Ticket zu bezahlen.

Insgesamt trägt dieses Forschungsprojekt zur Diskussion über Zahlungsbereitschaften von Sportevent-Besuchern bei, indem diese Zusammenhänge anhand empirischer Studien untersucht werden. Darüber hinaus wird ein Ticketpreis-Tool für Sportmanager entwickelt, das es ermöglicht, im Einzelfall optimale Preis-Leistungs-Verhältnisse zu identifizieren.

Preiswahrnehmung und -beurteilung

Preiswahrnehmung und -beurteilungEinklappen

Projektleiter: Dr. habil. Bastian Popp 
Ansprechpartner: Dr. habil. Bastian Popp
Projektstart: 2012 

Projektbeschreibung:
Die aktuelle Marketingforschung zeigt, dass das Konzept der organisationalen Identifikation in den letzten Jahren erfolgreich auf das Marketing übertragen wurde. Empirische Beiträge belegen die große Relevanz der Konsumentenidentifikation für ökonomische Unternehmensziele. Demzufolge ist die Erhöhung der Identifikation mit einer Marke für viele Unternehmen eine zentrale Zielsetzung im Markenmanagement. Dies wird beispielsweise durch den Aufbau einer starken Marke, den Einsatz von Events und Markengemeinschaften, die Integration von Kunden bei der Leistungserstellung oder soziale Komponenten der Absatzleistung versucht. Die Markenidentifikation unter Konsumenten zu erhöhen, ist dabei eine langfristige, meist mit großem Aufwand verbundene Investition. Die Auseinandersetzung mit der existierenden Literatur auf diesem Gebiet zeigt jedoch, dass wichtige Fragen, wie die Zusammenhänge zwischen der Identifikation und der Zufriedenheit bzw. der Identifikation und der Preiswahrnehmung bzw. der Preisbeurteilung von Konsumenten noch nicht geklärt sind. Hier setzt das vorliegende Forschungsprojekt an, in dem diese Zusammenhänge auf Basis theoretischer Überlegungen und empirischer Studien untersucht werden.


Anreizsysteme

Anreizsysteme in der Mitarbeiterführung

​Materielle und immaterielle Anreizsysteme zur Attraktion, Motivation und Bindung von MitarbeiternEinklappen

Projektleiter: Dipl.-SpOec. Christopher Maier 
Ansprechpartner: Dipl.-SpOec. Christopher Maier, Dr. Tim Ströbel
Projektstart: 2011 

Projektbeschreibung:
Die Attraktion, Motivation und Bindung von Mitarbeitern ist ein wesentlicher Bestandteil einer erfolgsorientierten Unternehmensführung. Insbesondere im Kontext des professionellen Teamsports können marginale Steigerungen der Leistung den Unterschied zwischen sportlichem und damit auch wirtschaftlichem Erfolg und Misserfolg ausmachen. Die Einflussmöglichkeiten des Managements auf die sportliche Leistung wurden bisher vorwiegend anhand materiell orientierter Anreizsysteme untersucht. Hierbei stellen neben der Gehaltshöhe, insbesondere verschiedene Formen von Leistungsprämien oder Boni die wichtigsten Instrumente dar. Das Potential von Anreizsystemen ist hiermit jedoch noch lange nicht vollständig ausgeschöpft. Neben materiellen Anreizen können auch immaterielle Anreize zur Förderung von Leistungsmotivation genutzt werden. Hier gibt es neben arbeitsbezogenen Anreizen wie Anerkennung oder Verantwortung auch organisationsbezogene Anreize wie Work-Life-Balance oder Jobsicherheit. Ziel des Forschungsprojekts ist es, etwaige noch nicht berücksichtigte, organisationsbezogene Anreize zu identifizieren sowie generell die relativen Einflussstärken verschiedener materieller und immaterieller Anreize auf Attraktion, Motivation und Bindung von Mitarbeitern im professionellen Teamsport zu untersuchen.


Abgeschlossene Forschungsprojekte

​Stakeholder von SporteventsEinklappen

Ansprechpartner: Prof. Dr. Chris Horbel
Projektstart: 2006
Projektende:
2008 

Projektbeschreibung:
Sportevents lassen sich als komplexe Dienstleistungen charakterisieren, die dadurch gekennzeichnet sind, dass verschiedene Organisationen und Personengruppen an der Planung, Organisation und Durchführung von Sportevents beteiligt sind. Der Stakeholder-Ansatz stellt einen Rahmen dar, der es ermöglicht, die interne und die externe Unternehmensumwelt sowie die Beziehungen verschiedener Anspruchsgruppen in die Analyse einzubeziehen. Insbesondere kann dabei auch berücksichtigt werden, dass nicht alle Beteiligten zum Wohle einer einzigen Partei handeln, sondern unterschiedliche, aber dennoch berechtigte Interessen haben, die es gilt, im Rahmen des Managements von Sportevents zu beachten und entsprechende Konflikte zu lösen. Im Rahmen des Forschungsprojektes werden die Stakeholder unterschiedlicher Sportevents, sowohl profitorientierter als auch von Non-Profit-Events, analysiert. Die notwendige empirische Untersuchung erfolgt in Form von Tiefeninterviews mit Managern verschiedener einmaliger und wiederkehrenden Sportevents in Deutschland.

Ziele des Projekts sind die Beschreibung typischer Event-Management-Netzwerke, die Untersuchung der Einflussnahme von Stakeholdern auf das Event und die Identifikation von Abhängigkeitsverhältnissen von bestimmten Stakeholdern sowie die Ableitung von erfolgversprechenden Strategien für das Stakeholder-Management.

​Imageanalyse und Sponsoring-Fit im FrauenfußballEinklappen

Ansprechpartner: Dr. Christian Durchholz
Projektstart: 2008
Projektende: 2010 

Projektbeschreibung:
Es werden die Bewohner der zukünftigen Ausrichterstädte der Fußball‐WM 2011 befragt: Andere Eventuntersuchungen haben gezeigt, dass die meisten Besucher von Großsportevents jeweils aus der Stadt/Region kommen, in der das Fußballspiel stattfindet. Daher wären die Bewohner dieser ausgewählten Städte wahrscheinlich überwiegend die Stadionbesucher der Fußball‐WM 2011. Mit Hilfe einer zufallgesteuerten Stichprobe in Fußgängerzonen von sechs ausgewählten Ausrichterstädten der Frauenfußball WM 2011 werden jeweils minimal 350 Befragungen/Stadt durchgeführt. Die Befragung erfolgt an einem Samstag im Mai (vor der EURO 2008) in Fußgängerzonen, in denen sich auch Besucher der Region antreffen dürften. An einem Samstag kann außerdem die arbeitende Bevölkerung ausreichend stark in der Stichprobe abgebildet werden. Über Quotenberechnungen werden die Daten dann an die Struktur der Gesamtbevölkerung der jeweiligen Städte/Regionen angepasst. Die WM‐Städte werden aufgrund gewisser Kriterien ausgewählt (Metropolregion vs. Ländlicher Region; Bundesligaverein vs. Nicht‐Bundesligaverein; Ost vs. Süd vs. Nord. etc.). Danach würde die Untersuchung in den folgenden Städten durchgeführt: Augsburg, Essen, Sinsheim, Dresden, Frankfurt, Wolfsburg.

Ziel der Befragung:

(1) Anschlussfähigkeit der erhobenen Daten an vorherige Studien, damit Änderungen in der Einstellung zum Frauenfußball in den letzten Jahren festzustellen sind.

(2) Einstellungen und Konsumverhalten zum Frauenfußball empirisch zu erheben.

(3) Einstellungen zum Sponsoring beim Frauenfußball aus Konsumentensicht zu erheben.

(4) Image des Frauenfußballs aus Konsumentensicht (Grundlage für zukünftige Affinity‐Studien).

​Messung der Organisationsqualität an der Universität BayreuthEinklappen

Projektstart: 1997
Projektende: 2004 

Projektbeschreibung:
Seit dem Wintersemester 1997/98 wird an der RW-Fakultät das Projekt "Messung der Organisationsqualität an der Universität Bayreuth" durchgeführt. In einer ersten Phase steht die wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung aus Sicht der Studierenden in ihrer jeweiligen Studiumsphase (Anfänger, Grund-/Hauptstudium, Examen, Alumni) im Zentrum der Analyse. Ein Ziel ist die Erstellung einer Stärken-Schwächen-Analyse, die durch Zusammenfügen der Aspekte der Lehrenden und der Verwaltung konkrete Informationen und Handlungsempfehlungen für ein strategisches Hochschulmanagement an der Universität Bayreuth geben soll. Die aus dem Dienstleistungsmanagement bekannten Verfahren zur Qualitätsmessung werden dazu angewandt und verbessert. 

​Untersuchung von Altersbildern und Altersdiskriminierung im DienstleistungsbereichEinklappen

Projektstart: 2008
Projektende: 2009 

Projektbeschreibung:
Dabei werden verschiedene Dienstleistungssektoren (etwa Finanzen, Bildung, Tourismus, etc.) unterschieden und es werden solche Dienstleistungsbereiche behandelt, in denen ältere Menschen direkt als Nachfrager und Bezahler auftreten. Dabei ist zu untersuchen welche Formen der Altersdiskriminierung es im Dienstleistungsbereich gibt, wie Altersbilder und Altersdiskriminierung im Dienstleistungsbereich zusammenhängen, welche Auswirkungen die Altersbilder von Dienstleistern auf ihr Verhalten in der Interaktion mit älteren Menschen und damit auf den Kaufprozess haben, wie Altersdiskriminierung von älteren Kunden wahrgenommen wird.

Um diese Fragen zu beantworten, soll unter anderem eine Literaturstudie (inkl. US-amerikanischer Literatur) durchgeführt werden. Dabei soll herausgearbeitet werden, welche Diskriminierungsarten bisher im Dienstleistungsumfeld untersucht worden sind und welche dieser Erkenntnisse auf den besonderen Fall der Altersdiskriminierung angewendet werden können. Auch Erkenntnisse aus sozialwissenschaftlichen oder psychologischen Studien zum Thema Altersdiskriminierung sollen berücksichtigt werden. Über die Literaturstudie hinaus sollen durch eigene Erhebungen (etwa mit experimentellen Anordnungen) Erkenntnisse gewonnen werden. Die Expertise soll schließlich Hinweise darauf enthalten, wie Altersdiskriminierung im Dienstleistungsprozess mit älteren Menschen abgebaut werden kann.

​Neuronale Netze und Multiple Regression im DienstleistungsmanagementEinklappen

Ansprechpartner: Dr. habil. Bastian Popp
Projektstart: 2003
Projektende:
2006 

Projektbeschreibung:
Die multiple Regression ist ein statistisches Verfahren, das im Dienstleistungsmanagement regelmäßig bei der empirischen Überprüfung von Hypothesen zum Einsatz kommt. Allerdings wird immer wieder in theoretischen Beiträgen argumentiert, dass neuronale Netze "bessere" Ergebnisse bei empirischen Analysen liefern würden. Ziel des Forschungsprojektes war es, die Güte neuronaler Netze und multipler Regression miteinander zu vergleichen. Als Bewertungskriterien für den Vergleich wurden der Erklärungsgehalt und die Approximationsgüte der Analyse verwandt. Der Vergleich wurde mit verschiedenen Datensätzen aus der Tourismusforschung des Lehrstuhl durchgeführt. Das Ergebnis zeigt, dass die neuronalen Netze bei der Approximationsgüte zuverlässigere Ergebnisse liefern als die multiple Regression. Der Preis ist allerdings eine geringere Erklärungsgüte, d.h. die Bedeutung einzelner Einflussfaktoren bleibt im Dunklen. 

​Wertschöpfung in SportorganisationenEinklappen

Ansprechpartner: Dr. Tim Ströbel, Prof. Dr. Guido Schafmeister
Projektstart: 2003
Projektende:
2007 

Projektbeschreibung:
Sportwettbewerbe bringen es mit sich, dass die aktiven Teams hohe Investitionen in ihre Spielstärke tätigen (z. B. in Form von Spielerzukäufen), weil ihnen das sportliche Leistungsvermögen der Konkurrenten unbekannt ist. Die besondere Höhe der Investitionen soll dann die Siegchancen der einzelnen Teams absichern.

Ein einseitiges Aussteigen einzelner Teams aus diesem Investitionsverhalten ist nicht möglich, da die Spielstärke nachlassen würde und die Existenz des betreffenden Teams gefährdet wäre. Problematisch werden die hohen Investitionen, wenn die Teams den Schritt in die Professionalisierung wagen, der häufig mit dem Wandel der Gesellschaftsform zur Kapitalgesellschaft einhergeht. Mit der Kapitalgesellschaft wird die Gewinnerzielungsabsicht zum Ziel der Teams. Hohe Investitionen in die Spielstärke sind dann nur zu rechtfertigen, wenn entsprechende Werte geschöpft werden.

Bisher wurde in der Betriebswirtschaftslehre die Wertkette von Porter als Analyseinstrument verwandt, um die unternehmerische Wertschöpfung zu untersuchen und Handlungsempfehlungen abzuleiten. Allerdings zeigt sich, dass Sportbetriebe häufig einer anderen Wertschöpfungslogik folgen, als der in der Wertkettenanalyse angenommenen sequentiellen Wertschöpfungslogik. Damit bietet sich der Einsatz alternativer Wertschöpfungskonfigurationen wie dem Wertshop und dem Wertnetz an. Diese repräsentieren jeweils eine andere Wertschöpfungslogik und passen damit häufig besser zu Sportorganisationen.

Ziel dieses Forschungsprojektes ist, die universellen Wertschöpfungskonfigurationen für die Sportbranche zu überprüfen. Dazu werden Sportmanager auf Ebene der Leitung von Sportorganisationen über die Wertschöpfung ihrer Organisationen befragt. Mit diesen Interviews soll geklärt werden, ob Sportorganisationen entsprechend der bereits bekannten Wertschöpfungskonfigurationen arbeiten oder ob ggf. andere Wertschöpfungskonfigurationen existieren.

​Controlling-Konzeption für TourismusorganisationenEinklappen

Projektstart: 2003
Projektende:
2007 

Projektbeschreibung:
Dienstleistungen sind durch eine Reihe von Eigenschaften charakterisiert, die sie von tangiblen Produkten unterscheiden. So verfügen Dienstleistungsunternehmen beispielsweise über einen vergleichsweise hohen Fixkostenanteil, da sie ihr Leistungspotential ständig bereitstellen müssen. Auch aufgrund dieser Eigenschaft wird im Dienstleistungsbereich oft mit Kennzahlensystemen gearbeitet. Generelle Zielsetzung der Arbeit ist es, einen Beitrag zur Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Forschung im Bereich des Controllings sowie der branchenspezifischen Anwendbarkeit von Controlling-Konzepten zu leisten.

Seit Mitte der 1990er Jahre ist ein Zweig der Dienstleistungen in den Blickpunkt der Forschung geraten, dessen Ausgangslage sich in den letzten Jahren stark verändert hat: das Destinationsmanagement. Dieses wird von Tourismusorganisationen durchgeführt, die touristische Leistungen markttransparent gestalten, vermitteln und Teilfunktionen von Tourismusunternehmungen und Destinationen koordinieren. Die Wertschöpfung von Tourismusorganisationen folgt der Logik eines Wertnetzwerks, dessen primäre Aktivitäten auf die Erfüllung der Intermediationsfunktion ausgerichtet sind. Es wird unterschiedlichen Konsumenten, Unternehmen, Organisationen oder sonstigen Interessenten die Möglichkeit der Kontaktaufnahme eröffnet. Im Gegensatz zu herkömmlichen, dem leistungswirtschaftlichen Prinzip unterworfenen Unternehmen, weißt das Management einer Tourismusorganisation und einer Destination eine Reihe von Besonderheiten auf. Aus wirtschaftswissenschaftlicher Sicht sind Destinationen Unternehmensnetzwerke, die alle Kriterien eines virtuellen Unternehmens erfüllen.

Das spezielle Ziel des Projekts ist es, auf Basis und unter Weiterentwicklung existierender Konzepte im Performance Measurement eine adäquate, d.h. sowohl effektive als auch an die spezifischen Bedürfnisse von Tourismusorganisationen angepasste Controlling-Konzeption zu entwickeln. 

​SportmedienmanagementEinklappen

Ansprechpartner: Prof. Dr. Reinhard Kunz
Projektstart: 2006
Projektende:
2011 

Projektbeschreibung:
Anknüpfend an die Forschungsprojekte "Preise für Sportübertragungsrechte" und "Fernsehnachfrage nach Sportübertragungen" befasst sich das Projekt "Preisbereitschaft für Sportinhalte in den Medien" umfassend mit der Beziehung zwischen Medienunternehmen und Rezipienten. Audiovisuelle Sportmedien wie Arena und Premiere, die ganze Sender dem Sport widmen, aber auch ARD und ZDF, die in Teilen ihres Programms Sport übertragen, sind in Deutschland Anbieter von Sportinhalten.

Im Rahmen dieses Forschungsprojekts gilt es, aus Kundensicht die tatsächliche Zahlungsbereitschaft der Sportinhalte nachfragenden Rezipienten zu ermitteln. Die Kenntnis der Preisbereitschaft für Sportinhalte wie Live-Spiele oder Nachberichterstattungen der Fußball Bundesliga ist für alle Beteiligte von größtem Interesse. Sportmedienunternehmen interessiert insbesondere, welchen Wert ihre (im Vergleich zu anderen Programmen oft sehr teuren) Sportinhalte für ihre Kunden haben und durch welche Erlösmodelle (Werbung, Sponsoring, Gebühren, Pay-per-View, etc.) sie den generierten Wert monetär realisieren können. Aber auch für Verbände und Vereine stellt die Preisbereitschaft der Rezipienten eine wichtige Information bei der Vermarktung ihrer Spiele dar.

Die zunehmende Konvergenz der Medien und der Telekommunikation erfordert eine besondere Berücksichtigung der Interdependenz zwischen den traditionellen und den neuen Medien. Rezipienten stehen mancherorts bereits heute vor der Wahl, ein Fußballspiel im Fernsehen, im Internet oder im Mobilfunk zu sehen.

Ziel des Forschungsprojekts ist, die Geschäfts- und Erlösmodelle von Sportmedien umfassend zu betrachten und Handlungsmöglichkeiten sowohl für Sport- als auch Medienunternehmen aufzuzeigen. 

​Entwicklung eines Qualitätsmanagementsystems für einen FinanzdienstleisterEinklappen

Projektstart: 2004
Projektende:
2007 

Projektbeschreibung:
Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines umfassenden Qualitätsmanagementsystems für einen Finanzdienstleister. Die Basis dieses Qualitätsmanagementsystems sollen Kennzahlen darstellen, mit denen die Qualität von Prozessen und der Organisation ermittelt werden kann. Dabei soll nicht nur die Qualität aus Sicht der Kunden ermittelt werden, sondern auch die Qualität interner Prozesse. Hierzu wird auch die von internen Kunden wahrgenommene Qualität gemessen sowie Durchlaufzeiten u.ä. in Form von Kennzahlen festgehalten. Die Kennzahlen sollen anschließend sinnvoll in ein Qualitätsmanagementsystem integriert werden, das als Steuerungs- und Kontrollinstrument eingesetzt werden kann und somit zum Aufdecken von Stärken und Schwächen sowie zur Optimierung der Prozesse und der angebotenen Leistung dienen kann. Ein Teilziel besteht auch darin, für die Ermittlung der notwendigen Kennzahlen geeignete standardisierte Befragungsinstrumente zu entwickeln. 

​Festival Tourismus Junger KünstlerEinklappen

Ansprechpartner: Prof. Dr. Chris Horbel
Projektstart: 2005
Projektende:
2008 

Projektbeschreibung:
Gegenstand des Forschungsprojektes sind Reisen junger Künstler zu internationalen Festivals. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen die Motive und Beweggründe zur Teilnahme an internationalen Workshops für Nachwuchskünstler. Darüber hinaus soll untersucht werden, inwiefern spezifische Beziehungen der Teilnehmer zum Festivalmanagement, zu Workshopleitern oder zu anderen Teilnehmern die Entscheidung zur Teilnahme an einem Festival beeinflussen.

Die Durchführung des Projektes erfolgt in Kooperation mit dem Festival Junger Künstler in Bayreuth. Es werden Tiefeninterviews mit den Teilnehmern geführt und auf Video aufgezeichnet. Darüber hinaus finden videobasierte Beobachtungen der Teilnehmer statt. Die wichtigsten Ergebnisse werden in kurzen Videofilmen zusammengefasst.

​Chancen durch Kooperation im KlettertourismusEinklappen

Projektstart: 2003
Projektende:
2006
Externe Partner:
Euregio Egrensis 
Geldgeber: Euregio Egrensis 

Projektbeschreibung:
Koordiniert durch Dipl.-Kfm. Frank Hannich werden im Rahmen des Projekts "Chancen durch Kooperation im grenzüberschreitenden Klettertourismus" empirische Untersuchungen in Deutschland, Tschechien und Italien durchgeführt. Ziel ist die Ermittlung der Potenziale, Unterschiede und Kooperationsmöglichkeiten im Klettertourismus. Das Projekt wird über die Euregio Egrensis von der Europäischen Union unterstützt und beinhaltet eine Kooperation mit der Karlsuniversität in Prag, der Universität Cheb und verschiedenen lokalen Tourismusorganisationen. Mit Hilfe von Tiefeninterviews sowie qualitativer und quantitativer Befragungen von Klettertouristen wurden die Anforderungen der Urlauber an eine Destination, ihre Motivationen und ihr Urlaubsverhalten untersucht. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Untersuchung der Kundenbindung.
Zwischen den insgesamt sechs untersuchten Gebieten wurden große Unterschiede sowohl in der Wahrnehmung durch die Kunden und deren Zufriedenheit mit ihrem Urlaub als auch in der Strategie der lokalen Tourismusorganisationen bezüglich des Klettertourismus festgestellt. Der Klettertourismus stellte sich nicht in allen Destinationen als wirtschaftlich attraktiv dar. Auf der Basis der gewonnenen Ergebnisse können jedoch detaillierte Handlungsempfehlungen gegeben werden, wie das Marketing der Destinationen verbessert werden kann, um die wirtschaftliche Attraktivität des Klettertourismus zu verbessern. Die Klettertouristen erwiesen sich insbesondere hinsichtlich ihres Abwechslungsverhaltens auch als wissenschaftlich hochinteressante Untersuchungsgruppe. 

​Preise für SportübertragungsrechteEinklappen

Projektstart: 2002
Projektende:
2007 

Projektbeschreibung:
Nachdem die Preise für die Sportübertragungsrechte der Fußball-Bundesliga jahrzehntelang gestiegen sind, musste 2002 ein deutlicher Preiseinbruch beobachtet werden. Die Fernsehsender sind nicht mehr bereit, mehr für die Übertragungsrechte zu bezahlen, als sie über Werbeeinnahmen im Umfeld der Übertragung refinanzieren können. Sportvereine und -ligen behaupten hingegen, dass die Übertragungsrechte wegen der hohen Attraktivität der Inhalte für die Zuschauer einen höheren Wert hätten.

Im Rahmen des Forschungsprojektes wird untersucht, welche Determinanten die Preise der Übertragungsrechte der Fußball-Bundesliga beeinflussen. Ziel ist, die Preisentwicklung erklären zu können. Bisher wurden im Rahmen dieses Projektes empirische Untersuchungen für den Zeitraum 1965 bis 2002 durchgeführt. Dabei hat sich gezeigt, dass zwei Zeiträume unterschieden werden müssen: Zum einen die monopolistische Periode (1965 bis 1983), in der nur öffentlich-rechtliche Fernsehsender auf dem deutschen Fernsehmarkt zugelassen waren. Zum anderen die wettbewerbsintensive Periode (1984 bis 2002), in der auch private Fernsehsender auf dem deutschen Fernsehmarkt vertreten waren.

Während der monopolistischen Periode konnte ein geringer Einfluss der erwarteten Zuschauernachfrage auf die Preise der Übertragungsrechte nachgewiesen werden. Größer war jedoch der Einfluss der erwarteten Werbeeinnahmen. In der wettbewerbsintensiven Periode hatten alleine die erwarteten Werbeeinnahmen einen Einfluss auf die Preise der Übertragungsrechte. Andere Einflussfaktoren waren nicht signifikant.

Verschiedene Stadien dieses Forschungsprojektes haben Prof. Dr. Herbert Woratschek und Dipl.-Kfm. Guido Schafmeister bereits auf mehreren internationalen Konferenzen vorgestellt. 

Fernsehnachfrage nach SportübertragungsrechtenEinklappen

Projektstart: 2003
Projektende:
2007 

Projektbeschreibung:
Fernsehsender befinden sich im Verdrängungswettbewerb. Die absolute Zuschauerzahl aller Sender zu einer bestimmten Uhrzeit an einem bestimmten Tag ist weitgehend konstant. Variable ist lediglich die Verteilung der Zuschauer auf die einzelnen Fernsehsender und deren Sendeangebot.

Fernsehsender suchen daher laufend nach möglichst attraktiven Sendeinhalten, um viele Zuschauer anzuziehen. Die Zuschauerzahl ist für Fernsehsender entscheidend, weil der Großteil der Fernsehsender nur Einnahmen aus der Werbung erzielt, die sich wiederum an den Tausenderkontaktpreisen orientieren. Je mehr Zuschauer, desto höher die Einnahmen für die Fernsehsender.

Die Anbieter der Übertragungsrechte sind wiederum an der zu erwartenden Zuschauerzahl interessiert, weil sie ein Argument im Rahmen der Preisverhandlungen mit den Fernsehsendern bzw. den zwischengeschalteten Rechtehändlern ist.

Ziel des Forschungsprojektes ist, die Fernsehnachfrage nach Sportübertragungen zunächst zu erklären um dann Prognosen abgeben zu können. Die Erkenntnisse aus diesem Forschungsprojekt kommen dementsprechend den Anbietern der Übertragungsrechte (Vereine, Verbände usw.) sowie den Nachfragern (Fernsehsender, Rechtehändler usw.) zugute. Indirekt profitiert ferner die werbetreibende Wirtschaft, wenn es um die Platzierung von Werbespots geht.

Erste theoretische Überlegungen zeigen, dass der Wettbewerb, das Konsumkapital, die Popularität, der Spannungsgrad und die Relevanz Einflussgrößen der Nachfrage nach Sportübertragungen sein dürften. Empirisch wurden verschiedene Sportübertragungsangebote conjointanalytisch untersucht. 

​Auslandsvermarktung der Fußball-BundesligaEinklappen

Ansprechpartner: Prof. Dr. Guido Schafmeister
Projektstart: 2003
Projektende: 2006 

Projektbeschreibung:
Zahlreiche Sportarten werden in Deutschland kaum bzw. schwach nachgefragt. Der Export der Unterhaltungsdienstleistung - sportlicher Wettbewerb - könnte für diese Sportarten eine Möglichkeit bieten, das eigene wirtschaftliche Wohlergehen von der Binnennachfrage zu entkoppeln.

Der Export der Stadionnachfrage also der Besuch ausländischer Gäste in Sportstätten in Deutschland dürfte jedoch schwer zu stimulieren sein, da der Besuch einer fernen Sportstätte mehr Zeit und Geld erfordert.
Allerdings bietet der Export von Fernsehübertragungen eines sportlichen Wettbewerbs Erfolg versprechendere Möglichkeiten. Die Fernsehtechnologie weist einen relativ hohen Verbreitungsgrad auf, sodass weltweit zahlreiche Fernsehzuschauer als potenzielle Nachfrager für deutsche Sportwettbewerbe erreichbar sind.

Einzelne Beispiele, wie die skandinavische Nachfrage nach Englischem Fußball, zeigen ferner, dass grundsätzlich Exportchancen bestehen. Fehlende Angebote bzw. mangelnde Nachfrage bei anderen Sportarten oder der gleiche Sportart aus einem anderen Land machen jedoch auch deutlich, dass hemmende Faktoren existieren müssen.
Ziel dieses Forschungsprojektes ist, den Export von Sportwettbewerben in Form von Fernsehübertragungen hemmende und fördernde Faktoren zu identifizieren. Die notwendigen empirischen Untersuchungen sollen international durchgeführt werden.

Das Forschungsprojekt hat damit zunächst explorativen Charakter. Danach sollen die Erkenntnisse jedoch den Anbietern von Sportwettbewerben dienen, um ihre Angebote "exportfähig" zu gestalten. Die Umsetzung soll durch eine möglichst frühe Integration von Entscheidungsträgern aus Verbänden, Vereinen und Fernsehsendern sichergestellt werden.

​Einfluss nicht verfügbarer Dienstleistungen auf die PräferenzbildungEinklappen

Ansprechpartner: Prof. Dr. Chris Horbel
Projektstart: 2004
Projektende:
2006
Externe Partner:
Prof. Dr. Stefan Roth, TU Kaiserslautern 

Projektbeschreibung:
Ausgangspunkt des Projektes ist die Beobachtung, dass Dienstleistungen im Zeitpunkt der Nachfrage häufig nicht verfügbar sind. Die Kapazitäten von Dienstleistungsunternehmen sind zwar auf den Spitzenbedarf ausgerichtet, dennoch kann die Nachfrage nicht immer vollständig bedient werden. Diese Situation ist beispielsweise bei Hotels, Flügen oder Mietwagen typisch. Die konkreten Ursachen für die Nichtverfügbarkeit der Dienstleistung können vielfältig sein. Die Nichtverfügbarkeit eines Hotels kann etwa darauf zurückgeführt werden, dass der Nachfrager erst relativ spät eine entsprechende Anfrage stellt, aber bereits alle Zimmer ausgebucht sind.

Das Hotel könnte aber auch im gewünschten Zeitraum wegen Umbauarbeiten geschlossen und aus diesem Grund nicht verfügbar sein. Damit stellt sich das grundsätzliche Problem, wie der Anbieter der Dienstleistung mit der temporären Nichtverfügbarkeit verfährt. In der verhaltenswissenschaftlichen Forschung ist eine Reihe von Studien dokumentiert, in denen nicht verfügbare Alternativen die Präferenzen hinsichtlich der tatsächlich wählbaren Alternativen beeinflussen. An dieser Stelle setzt die experimentelle Untersuchung des Projektes an. Dabei wird analysiert, wie unterschiedliche Formen und Zeitpunkte der Offenbarung der Nichtverfügbarkeit sowie verschiedene Positionierungen der nicht verfügbaren Alternativen auf die Präferenzen für die tatsächlichen Leistungsangebote wirken. Daraus können relevante Implikationen für das Management der Nichtverfügbarkeit von Dienstleistungen hergeleitet werden. 

​Kreation von SportmarkenEinklappen

Ansprechpartner: Dr. Tim Ströbel
Projektstart: 2006
Projektende:
2011 

Projektbeschreibung:
In den letzten Jahren ist der Begriff Marke zu einem festen Bestandteil im Repertoire von Managern aller Fachrichtungen geworden. Im Zuge dessen kann eine Entwicklung hin zu Luxus- und Premiummarken verfolgt werden, aber auch in Bereichen wie Sport, Kultur, Umwelt und Soziales rückt das Markenmanagement immer mehr in den Vordergrund. Die Überhäufung der Konsumenten mit unterschiedlichsten Marken und die somit bereits größtenteils ausgelasteten Informationsaufnahme- und -verarbeitungskapazitäten der Konsumenten werden allgemein als große Schwierigkeiten im Rahmen des Markenmanagements angesehen.

Manager von Sportorganisationen stehen darüber hinaus aber noch vor weiteren Herausforderungen, wie z.B. die Tradition oder regionale Verwurzelung eines Fußballvereins, die Emotionalität begeisterter Zuschauer oder Fans, aber auch das vielschichtige Beziehungsgeflecht, das im Rahmen der Vermarktung des Sports berücksichtigt werden muss. Diese Besonderheiten führen zu weiteren Rahmenbedingungen, wie dem Co- bzw. Multiple-Branding. Davon ausgehend spielt die Kreation von Sportmarken, also der Wandel von einer herkömmlichen Sportorganisation hin zu einer bekannten und etablierten Marke, aktuell im Sportmanagement eine entscheidende Rolle, um mit der progressiven Kommerzialisierung des Sports Schritt halten zu können.

Ziel dieses Forschungsprojekts ist es daher, die Rahmenbedingungen der Kreation von Sportmarken von Sportorganisationen umfassend zu untersuchen. Dabei werden die oben angeführten sportspezifischen Herausforderungen auf ihre Gültigkeit geprüft. Dazu werden leitende Manager in Sportorganisationen befragt. Mit diesen Interviews soll ein Eindruck gewonnen werden, welchen Stellenwert das Markenmanagement in Sportorganisationen einnimmt und wie die Umsetzung konkret abläuft. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen Manager in Sportorganisationen dabei unterstützen, neben dem sportlichen Erfolg ein zweites Standbein im Hinblick auf Kundenbindung und wirtschaftlichen Erfolg zu etablieren. 

​Der Einfluss anderer Kunden auf den eigenen Erlebniswert im DienstleistungskonsumEinklappen

Ansprechpartner: Dr. Christian Durchholz
Projektstart: 2010
Projektende: 2012 

Projektbeschreibung:
Eine Studie über Dienstleistungsanbieter im Sport sowie Familien, VIP, Fanclubs, Hooligans, Polizei und andere Stakeholder. Ermittlung des "Co-Creation of value" durch verschiedene Kundengruppen. Wer integriert welche Ressourcen? Wieviele Gruppen beeinflussen das Erlebnis?

​BELOUGAEinklappen

Vollständiger Titel: ​BELOUGA - Benchmarking logistischer Unterstützungs- und Dienstleistungsprozesse im Gesundheitswesen und in industriellen Anwendungen
Ansprechpartner: Dipl.-Gesundheitsökonom (Univ.) Michael Stadtelmann
Projektstart: 2010
Projektende:
2014
Geldgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung 

Projektmitarbeiter:
Prof. Dr. Chris Horbel
Dipl.-Gesundheitsökonom (Univ.) Michael Stadtelmann
Friederike Weismann M.A.
Alexandra Lindner M. Sc.
Externe Partner: Fraunhofer Institut
Hochschule Ingolstadt
Klinikum Bayreuth
Klinikum Ingolstadt
Logistik Kompetenz Zentrum Prien

Projektbeschreibung:
Die im Industrieumfeld entwickelte Methodik des Benchmarking zur Identifikation von Produktivitätspotenzialen lässt sich in ihrer ursprünglichen Konzeption nur auf bestimmte Dienstleistungsprozesse übertragen, die in ihrer "Wertschöpfungslogik" der Wertkette entsprechen. Die Wertschöpfung bei Dienstleistungen ist jedoch häufig dadurch definiert, dass eine Problemlösungs- oder Intermediationsfunktion erfüllt wird. Diese Funktionen sind durch andere Aktivitätenkonfigurationen gekennzeichnet, die sich nicht mit der Wertkette abbilden lassen. Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines bedarfsgerechten kennzahlengestützten Benchmarkings, welches die Wertschöpfungslogiken von unterstützenden Dienstleistungen in klinischen Versorgungsprozessen und von Kontraktlogistik-Dienstleistungen hinreichend berücksichtigt.

​Gewinnung und Bindung von BlutspendernEinklappen

Ansprechpartner: Prof. Dr. Chris Horbel
Projektstart: 2009 

Projektbeschreibung:
Das Blutspendesystem basiert in den meisten Ländern auf Freiwilligkeit. Zur Gewährung der stets ausreichenden Versorgung mit Blut sind die Blutspendedienste darauf angewiesen, Privatpersonen als Blutspender zu gewinnen und regelmäßig zur Spende zu bewegen. Daher stellt sich die Frage, wie und mit welchen Maßnahmen freiwillige Blutspender gewonnen werden können und wie sich zu ihnen eine langfristige stabile Beziehung aufbauen lässt. Im Rahmen des Projekts sollen hierzu zunächst die Motive und Beweggründe der Blutspende, aber auch Barrieren zum Blutspenden aufgedeckt werden. 

​Co-Branding zwischen Sport und MedienEinklappen

Projektleiter: Dr. Tim Ströbel, Prof. Dr. Reinhard Kunz 
Ansprechpartner: Dr. Tim Ströbel, Prof. Dr. Reinhard Kunz
Projektstart:
2007
Projektende: 2009 

Projektbeschreibung:
Auf der einen Seite findet in Deutschland kaum ein anderes Programmgenre ähnlich hohe mediale Aufmerksamkeit wie der Fußball. Auf der anderen Seite galt massenattraktiver Sport generell auch immer wieder als Antriebskraft für neue Technologien. Diese Erkenntnisse machen sich auch das neu geschaffene Internetportal maxdome und der Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 zunutze. Maxdome stellt Internetnutzern gegen Bezahlung eines Entgelts auf Abruf Programminhalte zur Verfügung (Video-on-Demand). Bei den Inhalten handelt es sich um Unterhaltungsformate, in erster Linie Filme, Serien und Comedy-Sendungen der Fernsehsender ProSieben, Sat.1 und kabel eins. Im Sportbereich ist maxdome der Exklusivpartner des FC Schalke 04 für die Nachverwertung der eigenen Spiele. Die Wiederholung und Highlights der Spiele des FC Schalke 04 sowie Interviews mit den Spielern und dem Trainer sind für Fans und sonstige Interessierte auf dem maxdome-Portal abrufbar.

Das Fallbeispiel des klubeigenen Senders Schalke 04 TV stellt hier eine Möglichkeit des Co-Brandings von Dienstleistungsmarken in Sport und Medien dar. Durch die Kooperation gelingt eine Stärkung der eigenen Marke des Klubs und ein Transfer dessen positiver Assoziationen auf den Medienpartner maxdome.

Das Co-Branding zwischen dem Fußballverein FC Schalke 04 und dem Video-On-Demand-Anbieter maxdome bietet zahlreiche Ansatzmöglichkeiten zur weitergehenden Untersuchung. Die sich generell aus dieser Kooperation ergebenden Chancen und Risiken, ebenso wie die Frage nach den gegenseitigen Wirkungen der einzelnen Marken aufeinander, stellen hier besonders lohnenswerte Untersuchungsansätze dar

Variety-Seeking Behavior und Weiterempfehlung im SporttourismusEinklappen

Ansprechpartner: Prof. Dr. Chris Horbel
Projektstart: 2002
Projektende: 2008 

Projektbeschreibung:
Ausgangspunkt des Projektes war die Beobachtung, dass es trotz des Anbietens einer hohen Dienstleistungsqualität im Tourismus und einer daraus resultierenden hohen Zufriedenheit der Gäste, zahlreiche Gäste gibt, die nicht zu Stammgästen werden. Eine der Ursachen hierfür ist das sogenannte Variety-Seeking Behavior bzw. das Streben nach Abwechslung. Dieses führt dazu, dass Touristen trotz hoher Zufriedenheit an einem Urlaubsort in ihrem nächsten Urlaub einen anderen Ort aufsuchen, weil sie gern etwas anderes sehen wollen. Sie ziehen folglich aus der Abwechslung selbst einen Nutzen.

Für die touristischen Anbieter vor Ort führt dies zu ernsthaften Konsequenzen, da sie ständig in die Anwerbung neuer Gäste investieren müssen, um die Abwanderungen zu kompensieren. Dies hat in der Praxis dazu geführt, dass man sich hauptsächlich um die Stammgäste bemühte und sich weniger darauf konzentrierte auch Einmalbesucher zufrieden zu stellen. Allerdings wird dabei übersehen, dass es sich auch lohnt, Wechsler zufrieden zu stellen, da diese auch gern von ihren positiven Erlebnissen berichten und somit zur Anwerbung neuer Gäste beitragen. Ziel des Projektes ist es, zu untersuchen, in welchem Ausmaß Variety-Seeking Touristen weiterempfehlen und wie einflussreich ihre Empfehlungen sind, d.h. inwiefern auf Grund dieser Empfehlungen auch neue Gäste gewonnen werden. In einer ersten Phase wurden hierzu mit Tiefeninterviews mit Touristen und Tourismusexperten das Reiseverhalten, das Weiterempfehlungsverhalten und die Bedeutung von Weiterempfehlungen bei der Wahl eines Urlaubsortes untersucht. Auf dieser Basis wurden in der zweiten Phase standardisierte Interviews mit Tou-risten durchgeführt. Diese werden nun mit multivariaten Verfahren analysiert. Daraus sollen Implikationen für die Praxis zum Umgang mit verschiedenen Gästetypen abgeleitet werden. Außerdem sollen Wege aufgezeigt werden, wie mit diesen Gruppen im Sinne der Gewinnung neuer Gäste zusammengearbeitet werden kann. 

Online Communities and Social MediaEinklappen

Projektleiter: Dr. habil. Bastian Popp
Ansprechpartner: Dr. habil. Bastian Popp
Projektstart: 2005

Projektbeschreibung:
Untersucht werden unterschiedliche Fragestellungen im Bereich Online Communities und Social Media, wie z. B. Motivationen zur Teilnahme an Online Communities, Typologien von Online Nutzern, electronic Word-of-Mouth, Online Reviews und Social Media Marketing


Verantwortlich für die Redaktion: Carmen Back

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